Sehenswertes

 In und um Laubach bieten sich eine Reihe sehr interessanter Sehenswürdigkeiten zur Besichtigung an
 

Wenn Sie ausgefallene Wünsche für Führungen haben, etwa für hier nicht aufgeführte Orte, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail mit. Wir werden versuchen, Ihren Wunsch zu erfüllen.

  

Historische Altstadt Laubach
Historische Bibliothek im Schloss
Der Schlosspark zu Laubach
Schloss der Grafen zu Solms-Laubach (Ext. Link im neuen Fenster)
Schlossmuseum
Museum Fridericianum
Puppenstuben-Museum

Spenglerei- und Ofenmuseum (Ext. Link im neuen Fenster)
Stadtkirche
Jüdischer Friedhof
Fledermäuse Fliegende Kobolde der Nacht
BackhausGonterskirchen

 

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Historische Altstadt Laubach

  

Fotos: G. Pimeisl

In der historischen Fachwerk-Altstadt kann man sich gut vorstellen, wie es hier im Mittelalter ausgesehen haben mag. Die über 1200 Jahre alte Stadt ist geprägt von basaltgepflasterten Strassen mit idyllischen Ecken und plätschernden Brunnen. In den engen Gassen stehen bis zu 500 Jahre alte Fachwerkhäuser, die alle überragt werden vom Prunkstück der Altstadt, dem 600 Jahre alten Schloss der Grafen zu Solms-Laubach, das dieses Adelsgeschlecht im 16. Jahrhundert bezog und bis heute bewohnt. An das historische Bauwerk grenzt der große Schloss- und Kurpark mit herrlichem altem Baubestand, Schwanenteich und einer Kneippanlage mit Veranstaltungsbühne für sommerliche Konzerte und Theateraufführungen.

Führungen:

Sondertermine: Im Kultur- und Tourismusbüro erfragen.

Kosten: 3,00 EUR pro Person

Dauer: ca. 75-90 Min.

Buchung: 06405-921-321 oder Online-Formular

 

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Privatbibliothek im Schloss

    
 

Die Bibliothek im Laubacher Schloss ist mit rund 120.000 Titeln eine der größten europäischen Bibliotheken in Privatbesitz und birgt unvorstellbare Schätze. Die ersten Ankäufe gehen zurück auf die Mitte des 16. Jahrhunderts, auf die Zeit von Friedrich Magnus zu Solms-Laubach (1521-1561). Durch den frühen Tod seines Vaters Otto (1496-1522), der die Abspaltung einer eigenständigen Adelslinie von Solms-Lich bereits eingeleitet hatte, kam es allerdings erst 1548 zur endgültigen Teilung der Linien in Solms-Lich und Solms-Laubach – es entstand die eigenständige Reichsgrafschaft Solms-Laubach. Als erster Solmser nahm Friedrich Magnus seinen festen Wohnsitz in der Stadt. Für Laubach, nun mehr selbständig, der Beginn zahlreicher, bis heute bedeutender Entwicklungen.

So datieren erste Ankäufe für die Bibliothek aus dieser Zeit. Sie diente als Wissensgrundlage der 1555 ins Leben gerufenen Lateinschule, ebenso wie sie – gewissermassen als "Staatsbibliothek" – für Wissenschaft und (Kunst-)Handwerk in der kleinen Residenz Bedeutung hatte.

Der Gründer der Bibliothek, Graf Friedrich Magnus, war selbst oberster Hofmarschall des Kurfürsten August von Sachsen und erwarb sich in dieser Funktion große Verdienste um die Universität Wittenberg. Hier lernte er seinen späteren Freund, den bekannten Reformator Philipp Melanchthon, kennen – eine für Laubach bedeutende Bekanntschaft, führte Friedrich Magnus die Refomation doch bereits 1544 auch in seiner Stadt ein.

Dem Geiste religiöser Aufklärung und strenger Gläubigkeit blieben seine Nachfahren treu. So ist es auch zu erklären, dass die Bibliothek in allen Jahrhunderten nicht nur mit großem Aufwand erhalten, sondern stets ausgebaut und erweitert wurde.

Dank Erbschaften, Stiftungen und Zukäufen vergrößerte sich der bibliophile Schatz im Laubacher Schloss von Generation zu Generation. So fiel um 1800 etwa mit dem gesamten Kloster Arnsburg auch dessen kostbare Bibliothek an Laubach. Der Aufgeschlossenheit auch des heutigen Hausherren ist es zu verdanken, daß die gräfliche Schlossbibliothek der Öffentlichkeit zugänglich ist.

 

Führungen:

Zeit: Regelmäßige Führungen vom 15. April bis 31. Oktober mittwochs um 11.30 Uhr, um Anmeldung unter 06405 / 91040 wird gebeten.

Treffpunkt: Am Schlossbrunnen im großen Schlosshof. Sonderführungen außer sonntags, bis max. 20 Personen auf Anfrage.

Kosten: Spenden werden erbeten

Dauer: 1 Stunde

Buchung: 06405/91040

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Der Schlosspark zu Laubach

Foto. Richard Semmler

 

 

 

Der eigentliche Schlossgarten war ursprünglich sehr viel kleiner als der heutige Schlosspark. Er umfasst ungefähr den Bereich des heutigen privaten sogenannten "Obergartens". 1733 finden wir die Bezeichnung "Herrschaftlicher Lustgarten", 1805 "Hofgarten zu Laubach". Im Frühjahr 1719 wurden vier Bronzeringe im Obergarten gefunden die aus der älteren Latene-Zeit stammen (ca. 450 vor Chr.) Natürlich hatte der Fund noch nichts mit der späteren Siedlung Laubach zu tun, noch weniger mit der später dort errichteten Burg bzw. dem späteren Schloss der Grafen zu Solms-Laubach. Er beweist lediglich, dass unsere Gegend schon früh besiedelt war, was auch andere Funde zeigen.

Im Jahre 786 ist die erste Erwähnung Laubachs als Siedlung belegt ("Die drei Hof und die 300 Morgen Land"). Ein kleines Bronzekruzifix aus dem 12. Jahrhundert wurde 1717 im Schlossgartenbereich gefunden. Im Nordzwinger, dem "hinteren Schlosshof', wo sich heute das Rosenrondell befindet, sind noch zwei Brauereikeller in Spuren vorhanden, über denen sich das herrschaftliche Brauhaus von 1721 bis 1873 erhob. Schon 1422 wurde den Laubacher Bürgern erlaubt "Bier zu brauen". Eine Brauordnung stammt aus dem Jahre 1548 (außer dieser im Nordzwinger gab es noch andere Brauereien in Laubach).

Die doppelte Treppe am Rand des nördlichen Innenhofes mit dem Denkmal des Grafen Friedrich Ludwig Christian zu Solms-Laubach (1769 - 1822) wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Sie leitet über von der Innenhofterasse zu dem nördlichen Zwinger, von dem die große Schlossparkchaussee (etwa 1850 gebaut) ihren Ausgang nimmt. An ihr entlang befinden sich 17 runde Steine, die aus dem 20 Kilometer entfernten Kloster Arnsburg stammen, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach der Auflösung des Klosters zu Laubach gekommen war. Vier weitere dieser Steine befinden sich zu Füßen des oben genannten Denkmals.

Der Schlossgarten wurde im 19. Jahrhundert stark verändert. Um 1870 wurde die "gräfliche Ökonomie" aufgelöst. Dazu gehörten auch die Ländereien unterhalb (nördlich) des seitherigen Schloss- oder Hofgartens, der dadurch entscheidend vergrößert wurde. So entstand das Gelände des heutigen Schlossparks. Der weitere, mehr außenliegende Landbesitz wurde verpachtet oder verkauft. Ein glücklicher Umstand kam dem Schlossgarten im Stil eines "englischen Landschaftsgartens" zustatten und schuf die heute noch bewunderte pflanzliche Artenvielfalt: Graf Hermann Maximilian zu Solms-Laubach, geb. 1842, war Botanik-Professor an der Universität Göttingen und maßgeblich beteiligt an der Erweiterung und Gestaltung des Schlossgartens.

Auch der seitherige "Obergarten", ursprünglich ein Hofgarten im "französischen Stil", wurde aufgelockert und umgestaltet. Ursprünglich gab es im Schlossparkgelände sieben Teiche, die der Verteidigung in diesem mauerlosen Bereich dienten. Der Schwanen- und der Inselteich sind heute noch davon übrig. Die frühere Untermühle im westlichen Bereich des Parks (Eingang von der Giessener Strasse), einst betrieben vom Bach "Laubach", der aus dem Tiergärtner- Teich zufließt, wurde 1587 von Graf Johann Georg erbaut.

Das an der Hausseite Richtung Stadt erkennbare sogenannte "Allianz-Wappen" zeigt die Wappen der Adelshäuser Solms und Schönburg. Wir finden es in identischer Form auch am Grimansbrunnen in der Altstadt. Es wurde Ende des 16. Jahrhunderts hier und am Brunnen zu Ehren der Hochzeit eines Solmser Grafen mit einer geborenen "zu Schönburg" erstellt.

1832 wurde die Mühle stillgelegt und diente seither mannigfaltigen anderen Zwecken, darunter Anfang des 20. Jahrhunderts als Casino der "höheren Gesellschaft", später als Jugendherberge und heute als Wohnhaus gräflicher Familienangehöriger. In der Nähe des Schlossgarten-Ausgangs zur "Gombach" hin finden sich zwei Brunnenbaulichkeiten (Kammer und Schacht) von 1585, die der Wasserversorgung des Grimansbrunnens dienten, der sich unterhalb der Stadtkirche befindet. Die Quellen und Rinnsale aus der "Gombach" speisten diese Anlage, die heute den Teichen und somit im späteren Verlauf der Wetter zufließen.

 

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Schlossmuseum

 

Mit einem Team werden ab demnächst wieder Führungen durch das Schlossmuseum angeboten werden: Sibylle Bienefeld, Ingrid Gehre, Gerhard Steinl und Hartmut Miethe haben sich vorgenommen die Führungen durch die gotischen Räume des Laubacher Grafenschlosses wieder zu reaktivieren und mit zwei festen Terminen den Gästen und den Bürgerinnen in Laubach anzubieten. Nach dem gesundheitsbedingten Rückzug von Horst Lang waren die Führungen, die jeden Mittwoch um 15 Uhr angeboten wurden, leider für einige Zeit ausgesetzt.
„Jetzt haben wir gleich mehrere sehr motivierte Menschen, die sich in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Tourismusbüro darum bemühen, die Führungen wieder anzubieten – das freut mich sehr“, äußerte sich Karl Georg Graf zu Solms-Laubach nach einem ersten Treffen der Beteiligten im Archiv des Laubacher Schlosses. Der Treffpunkt war ausdrücklich dort gewählt worden, weil mit Gerhard Steinl einer der kundigsten Führer durch das Schlossmuseum mit in die neuen Planungen eingebunden wurde. „Er kann den „Neuen“ sicher eine ganze Reihe von Tipps und Hinweisen geben, damit das neue Angebot attraktiv und unterhaltsam, aber eben auch kundig und der Würde des Orts angemessen gestaltet wird“, so der Hausherr weiter. Derzeit sind die Beteiligten dabei, sich in ihre Rollen einzufinden, die übrigens durchaus auch unterschiedliche Ansätze haben: Während der ehemalige Grünberger Pfarrer Hartmut Miethe und Gerhard Steinl einen Schwerpunkt auf die reiche Geschichte des Grafenhauses legt, möchte Ingrid Gehre in historischer Gewandung die Geschichte des Schlosses vermitteln und auch Sibylle Bienefeld wird ihre ganz eigene Interpretation als Museumsführerin entwickeln. Stützen können sich die angehenden Museumsführer/innen dabei auf die Unterlagen und Skripts ihrer Vorgänger, denen „ausdrücklich großer Dank gebührt“, wie Karl Georg Graf zu Solms-Laubach anmerkte.
Aus der Fülle der historischen Aufzeichnungen jeweils „ihre“ Geschichte für die Besucherinnen und Besucher des Schlossmuseums zu destillieren, ist nun die herausfordernde Aufgabe, „wir sind aber sicher, dass wir ein Führungsangebot bekommen, das die Besucherinnen und Besucher begeistern wird“.
Kinder (ca. 6-12 Jahre) oder Familien können mit der Zofe und Gouvernante Henrietta-Lieselotte zu Gehrenstein – gespielt von Ingrid Gehre - das Schlossmuseum kennenlernen.  Aber auch eine Museumsführung für alle Besucher, gespickt mit Redewendungen und Sprichwörtern kann mit der Zofe gebucht werden. 
Hartmut Miethe und Gerhard Steinl bieten eine historisch-kunsthistorisch ausgerichtete Führung an.
Sibylle Bienefeld legt mit ihrer Führung einen Schwerpunkt auf die Beziehung zwischen Grafenhaus und Laubacher Bürgerinnen und Bürgern, die Geschichte des Schlosses und wie die Solmser die Herzen der Laubacher eroberten.
Auf der Homepage unter www.westlicher-vogelsberg.de werden die jeweiligen Führungen beschrieben und auch das Kultur- und Tourismusbüro kann Auskunft geben.
„Mit der Führung durch das Schlossmuseum entsprechen wir den Wünschen vieler der Besucher in Laubach, die das Schloss nicht nur von außen, sondern auch von innen sehen möchten. Mit zwei Terminen, einen am Mittwoch um 15 Uhr und einen am Samstag um 16.30 Uhr wollen wir den Interessen verschiedener Besucherklientel entgegenkommen“, so Christine Diepolder, Geschäftsführerin der Laubacher Tourismus und Service GmbH, bei der man sich anmeldet.
Führungen außerhalb der festen Termine sind ebenfalls möglich, Auskunft erteilt das Kultur- und Tourismusbüro.
Zudem wird ein erweitertes Angebot ausgearbeitet, bei dem sich an die Führung durch das Schlossmuseum ein Rundgang um das Schloss anschließt und bei der Historie und Architektur des Grafenschlosses erläutert werden.
Los geht es mit den Führungen durch das Schlossmuseum (5 Euro pro Person) ab dem 5. September 2020; Info und Anmeldung im Kultur- und Tourismusbüro, Bahnhofstraße 1, 06405 – 921 321 oder d.franz@laubach-online.de.


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Museum Fridericianum


 

Museum Fridericianum

Das Museum befindet sich seit 30 Jahren in einem ehemaligen Jagdschloss der Grafen zu Solms-Laubach, direkt neben dem Laubacher Rathaus in der Friedrichstraße 9.
Neugestaltete, übersichtlich gegliederte Räume mit ansprechenden Schautafeln, sehenswerten Objekten und mancherlei Überraschungen machen den Besuch zu einem echten Erlebnis. Auf einer Zeitreise durch den Laubacher Raum, von der Steinzeit bis zur Nachkriegszeit, erfahren Sie Interessantes über die erste Besiedlung, die Residenzzeit, die Dorfbewohner im 30-jährigen Krieg und vieles mehr.                                                                         
Unter dem Motto „Ora et labora“ (bete und arbeite) werden die Kirchen- und Schulgeschichte, handwerkliche und industrielle Arbeitsmöglichkeiten im Laubacher Land präsentiert.                                                   
In einer weiteren Abteilung werden seit Frühjahr 2011 „Laubacher Leut“ vorgestellt: historische Vereinigungen (Ausschuss- und Blasiusgesellschaft) und ihre traditionellen Feste, Laubacher Künstler, das Original „Rat Crespel“ und Museumsgründer Wilhelm Demmer.


Öffnungszeiten:


Sa. und So. 14:30 – 16:30 Uhr und jeden 1. Mittwoch im Monat von 10 - 12 Uhr.
 

Gruppen auf Anfrage


Kontakt:     

Museum: 06405 - 921602
Museumsbeauftragte: Elisabeth Rößler: 06405 - 921 602
1. Vorsitzender: Björn-Christoph Stühler:
Laubacher Kultur- und Tourismusbüro: 06405 - 921 321
E-Mail
 

Preise:


Erwachsene: Euro 3,00
Ermäßigte u. Gruppen ab 5 Personen pro Person: Euro 2,00
Kinder von 6 bis 14 Jahren: Euro 1,00

http://www.museum-fridericianum.de

 


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Seit Anfang Oktober 2011 ist in Laubach das Puppenstuben-Museum geöffnet:

Faszinierende Puppenstuben: „Die große Welt im Kleinen“

Eine einzigartige, umfangreiche Sammlung historisch wertvoller Puppenstuben bildete die Voraussetzung für die Errichtung eines kleinen Spezialmuseums in Laubach.

Prinzessin Monika von Hannover holte ihre im Laufe von Jahrzehnten zusammengetragene und bei Kennern bestens bekannte Sammlung von Niedersachsen in ihre   Heimatstadt Laubach zurück.
Als neues Zuhause für ihre Puppenstubensammlung wählte die Prinzessin eine einfache, historische Fachwerkscheune, in unmittelbarer Nähe zum Schloss.
Dank moderner Technik vermittelt das Museum die Faszination, die noch heute von dieser „Großen Welt im Kleinen“ ausgeht. Eine Audioführung begleitet in einfühlsamer Weise durch die Ausstellung und lässt die Kinderzeiten längst vergangener Epochen wieder lebendig werden.

Öffnungszeiten:
Di - Fr von 14.00 - 17.00 Uhr
Sa - So von 11.00 - 17.00 Uhr
montags geschlossen.
Preise inklusive Audioführung:
Erwachsene 8,00 €
Kinder 5,00 €
 

Infos unter Tel. 06405 - 505 33 00 oder www.puppenstuben-museum.com (Link öffnet im neuen Fenster)

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Evangelische Stadtkirche

  

     

(Fotos: Ortrud Ladleif)

Die Musik der Barockorgel der evangelischen Stadtkirche zu Laubach "nährt" die Seele der Menschen. Mit ihrem Klangreichtum und ihrem historischen Prospekt erfreut die "Königin der Instrumente" Musikliebhaber von nah und fern. Die über 250 Jahre alte Orgel wurde dank der  der Laubacher Bürgerinnen und Bürger grundlegend restauriert und erneuert.

Unter dem Motto "Speisung der 5000" sammelte die Evangelische Kirchengemeinde Laubach und der Förderverein zur Erhaltung der Stadtkirchenorgel in den vergangenen Jahren Spenden für die Renovierung der Orgel. Sie bieten nach wie vor Patenschaften für Orgelpfeifen an und laden alle Orgelmusik-Begeisterten ein, dem Freundeskreis beizutreten. Als Schirmherr unterstützt Dr. Norbert Blüm das Projekt. Spendenkonto "Orgelrenovierung": Kontonr. 24 901 bei der Sparkasse Laubach-Hungen (BLZ 513 522 27).
 

Die Laubacher Stadtkirche in der Altstadt mit prächtiger Barockorgel aus dem Jahr 1749, mehreren Epitaphen, Wandmalereien und gräflichem Herrschaftsstuhl ist sehr sehenswert.

Sommeröffnungszeiten:
Täglich von 10 - 18 Uhr

Winteröffnungszeiten:
Donnerstags bis samstags von 10 - 16 Uhr und sonntags/Feiertage von 11.30 - 16 Uhr

Führungen:

Zeit: Ganzjährige Führungen auf Anfrage.

Kosten: 3,00 EUR pro Person

Dauer: 30-60 Minuten

Buchung: 06405/921-321 oder Online-Formular

Auf Wunsch kann ein Orgelspiel (25,- EUR pauschal) mit gebucht werden.

Gottesdienst jeden Sonntag um 10.30 Uhr

Hier geht´s zur Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Laubach

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Jüdischer Friedhof


Der kleine jüdische Friedhof, der wohl aus der Zeit um 1800 stammt, liegt von hohen Bäumen umgeben und versteckt am Rande der Stadt. Die 43 vorhandenen Grabsteine sind aufgrund der üblichen längeren Inschriften oft recht hoch, hier und da sind Giebel angedeutet, am ältesten Grabstein wird eine Art Hausform sichtbar. Auf dem etwa 600 Quadratmeter großen Gelände haben etwa 120 Grabstellen Platz; etwa 80 Beerdigungen dürften hier stattgefunden haben, nur gut die Hälfte ist durch Steine sichtbar.

Führungen

Zeit: Ganzjährige Führungen auf Anfrage.

Kosten: Auf Anfrage

Dauer: Ca. 60 Minuten

Buchung: 06405/921-321 oder Online-Formular

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Fledermäuse - Fliegende Kobolde der Nacht


Abends, wenn es dunkel wird, wachen sie auf. Aus ihren Quartieren ist dann meist ein zartes Wispern und Kratzen zu hören. Wenn die Sonne dann untergegangen ist, fliegen die Kobolde der Nacht auf Insektenjagd. Ihr ahnt es sicher schon: Es geht um Fledermäuse. Die geheimnisvollen Tiere, die ein bißchen wie Vampire aussehen, jagen meist in Parkanlagen, in Gärten oder entlang von Baumalleen, eben überall dort, wo Insekten sind. Anfang Mai bis Ende September gehen wir mit Euch in der Dämmerung Fledermäuse beobachten. Mit einem Bat-Detector, der die für Menschen nicht hörbaren Rufe der Fledermäuse verstärkt, können wir auch im Dunkeln die fliegenden Kobolde erkennen. Ihr werdet staunen, welche wilden Jagden nachts im Himmel über Laubach abgehen.

Die Führungen sind für Kinder, Erwachsene und gemischte Gruppen buchbar.

Fledermausworkshop als zusätzlicher Baustein möglich, findet dann zwei Stunden vor Exkursionsbeginn statt, dauert ca. 1,5 Stunden und kostet pro Teilnehmer 7,-- . (Pauschalkosten für Exkursion entfallen dann). Teilnehmerzahl: 5-25 Personen.

Alle Veranstaltungen finden nur bei warmen, sonnigen Wetter statt!

Zeit: von Anfang Mai bis Ende September für Gruppen ab 5 Personen auf Anmeldung

Preis: Pauschalpreis pro Führung: 35 Euro


Dauer: ca. 90 Min.

Buchung: 06405-7880

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Restauriertes denkmalgeschütztes ehemaliges Backhaus in Gonterskirchen

In Gonterskirchen, früher ein Dorf mit vielen Köhlerfamilien im idyllischen Horlofftal, steht das denkmalgeschützte restaurierte Backhaus des "Unterdorfes" von 1827. Es ist eins von dreien, die beiden anderen im "Ober- und Überdorf" sind auch heute noch in Betrieb.
Das vor dem Abriß bewahrte kleine Gebäude mit den bis heute gebräuchlichen Backgeräten wird als standesamtliches Trauzimmer genutzt und steht Interessenten zur kostenfreien Besichtigung und Nutzung, beispielsweise für Lesungen, Versammlungen und andere Veranstaltungen zur Verfügung.

Die Interessengemeinschaft Backhaus 1827 e.V. freut sich auf Ihren Besuch und Ihr Interesse an diesem Kleinod. Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter Tel.-Nr. 06405/500054.
www.daskleinebackhaus.de (Ext. Link im neuen Fenster)

  

  



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