Graefenhainichen 2013

Ein Highlight war die Vertragsunterzeichnung zur  Erneuerung der Städtepartnerschaft zwischen Gräfenhainichen und Elancourt
welche nun schon seit zehn Jahren besteht.

 

Städtepartnerschaftsbegegnung wird auch in Zukunft möglich sein – alte Strukturen werden aufgebrochen

Auch in diesem Jahr fand wieder ein großes Treffen der Partnerstädte Laubach, Elancourt, Gräfenhainichen und Zoersel statt. Bürgermeister Peter Klug und Städtepartnerschaftsbeauftragte Susanne Ristau fuhren zu diesem Anlass mit weiteren 12 Bürgerinnen und Bürgern aus Laubach nach Gräfenhainichen.Nach einem herzlichen Empfang am Donnerstag freute man sich auf das Wiedersehen mit den anderen Teilnehmern und verbrachte nun das Himmelfahrtswochenende mit den jeweiligen Gastgebern aus Gräfenhainichen.

Die Gastgeber aus Gräfenhainichen organisierten für den Freitag einen gemeinsamen Tagesausflug nach Potsdam. Hier konnten die Teilnehmer nach einer informativen Stadtrundfahrt das beeindruckende Schloss Sanssousi erkunden und bewundern. Danach entspannte sich die Reisetruppe bei einer Havelseen-Rundfahrt, bevor es wieder zurück nach Gräfenhainichen ging.
Am Samstag konnten die Gäste ganz individuell dann mit ihren Gastgebern die Sehenswürdigkeiten und das Umland erforschen. Abends fand dann die offizielle Partnerschaftsfeier statt, die mit Hilfe kurzweiliger Musikbeiträgen des Chores des dortigen „Paul-Gerhardt-Gymnasiums“ und natürlich mit guten Gesprächen und Tanz nur zu schnell verging.

Bürgermeister Peter Klug aus Laubach berichtete den Gästen in seiner Ansprache über die Ergebnisse der am Morgen stattgefundenen Komiteebesprechung aller Partnerstädte. Lange hatte man sich in Laubach Gedanken über die Weiterführung der Städtepartnerschaften gemacht. In Zeiten knapper Kassen der Kommunen sowie die Entscheidung, dass Laubach die Hilfe des Hessischen Kommunalen Rettungsschirmes in Anspruch nimmt und somit große Sparanstrengungen leisten muss, wurde der Haushaltsansatz für die Ausrichtung von Städtepartnerschaftsbegegnungen vom Parlament gestrichen.

Seit geraumer Zeit bemüht sich Bürgermeister Klug und die Städtepartnerschaftsbeauftragte Susanne Ristau darum, einen Verein bzw. einen Freundeskreis ins Leben zu rufen wie es bereits in den Partnerstädten sowie in den Nachbarkommunen Laubachs seit vielen Jahren geregelt ist. Durch gezielte Aktionen könnte dann ein finanzieller Grundstock aufgebaut, die Organisation und Vermittlung kann weiterhin über die Städtepartnerschaftsbeauftrage abgewickelt werden.

Im kommenden Jahr wäre Laubach wieder Gastgeber aller Partnerstädte. Die Partnerstadt Zoersel möchte sich gerne in den zeitlichen Rhythmus der Treffen mit eingliedern und lädt darum im nächsten Jahr alle Partnerstädte zum „Eurozoersel“ ein. Somit wäre Laubach in 2015 wieder Gastgeber. In 2015 besteht die Partnerschaft mit Élancourt seit 40 Jahren.
Bürgermeister Klug betont, dass Besucher aus den Partnerstädten jederzeit willkommen sind und sich zwecks Unterbringung oder Ausflugsgestaltung gerne an die Verwaltung wenden können.

Aus den Partnerschaftsbegegnungen entstanden und entstehen Freundschaften – diese werden bereits seit Jahren schon außerhalb der großen Treffen im privaten Bereich gepflegt. Auch Vereinsfreundschaften sowie Schüleraustausch sollte wieder mehr in den Vordergrund rücken. Damit würden über das Jahr hinweg verteilt  die Städtepartnerschaften gelebt und nicht nur auf ein langes Wochenende reduziert.
 

 

Für das Jahr 2015 lud Bürgermeister Klug die Partnerstädte zum Lichterfest ein und blickt bis dahin positiv auf die Entstehung
eines Freundeskreises in Laubach für die Städtepartnerschaften.