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Die Sonne macht jetzt das Wasser warm – Jugendgästehaus auf dem Besten Weg zur CO2-Neutralität

Das gilt für private Häuslebauer, Wirtschaftsunternehmen, kommunale Einrichtungen und Vereine gleichermaßen.
Für die Verantwortlichen des Träger- und Förderverein Jugendgästehaus Laubach stellte sich im letzten Jahr genau diese Frage, war doch die alte Heizung am Lebenszyklusende angekommen und generierte mehr und mehr Störungen die Geld kosten, welches unser Trägerverein eigentlich nicht hat so der Vorstand. Gerade nach der Neuverpachtung und zum Betrieb des Hauses eine Frage mit der man sich ausführlich beschäftigen muss, so die Verantwortlichen des Trägervereins. Da der Trägerverein durch nicht gezahlte Mieten, unterlassene Wartungen u. ä. fast 40 T€ Einbußen durch den Vorpächter hatte, eine doppelt so schwere Entscheidung eine neue Heizungsanlage zu finanzieren. Der Trägerverein finanziert sich lediglich durch Mitgliedsbeiträge und wer meint, dass bei der Vermietung eines solchen Gebäudes ein Gewinn zu erzielen ist, der irrt so weitere Wortmeldungen aus dem Vorstand – wir sind gemeinnützig und wollen versuchen die laufende Instandhaltung zu stemmen, mehr ist da nicht drin. Für größere Investitionen benötigen wir die Hilfe der Stadt Laubach um dieses Gebäude auf dem Stand der Technik und auch vermietbar zu halten. So auch beim Thema Brandschutz, wo die Stadt Laubach 40 T€ und in das neue Dach mit knapp 200 T€ in das Erbbaugebäude investiert.
Entsprechend war das Modernisierungs- und Finanzierungskonzept der Oberhessen-Gas schlüssig, eine Entscheidung für einen neuen Brennwertheizkessel -unterstützt durch eine thermische sowie eine stromerzeugende Solaranlage- zu treffen welches wirtschaftlich sowie auch ökologisch Vorteile generiert. Zudem erfolgt die Trinkwassererwärmung über hochhygienische Frischwasserstationen.
„Wir setzten auf die jahrelange Erfahrung der Oberhessen-Gas und konnten uns bereits bei zwei weiteren Anlagen in Laubach –u.a. dem DGH in Wetterfeld und Ruppertsburg- von der Kompetenz und der Qualität überzeugen.“, begründet Bürgermeister Peter Klug, die Entscheidung für das neue Heizkonzept.
Die Friedberger Energieexperten haben die Anlage geplant, ließen sie durch die ortsansässige Fa. Alban einbauen und betreiben sie nun für die nächsten 15 Jahre. Das heißt, die Oberhessen-Gas kümmert sich um alles, was mit der Heizanlage zu tun hat – ‚All-Inclusive‘!
Mit Erneuerung der Dacheindeckung und Dämmung –welche in den Sommermonaten erfolgen soll, ist vorgesehen, zusätzlich auch noch eine Photovoltaikanlage mit zu installieren um damit einen Großteil des im Haus benötigten Stromes vom eigenen Dach zu gewinnen. Auch diese Komplettleistung wird durch Oberhessen-Gas erbracht und vermeidet ca. 11.000 kg CO2 Emissionen. Hierbei vermietet der Trägerverein das Dach des Gebäudes an den Betreiber und den Verein Tokol e.V. Der Verein reduziert dadurch seine Stromkosten um 100 bis 150 € im Monat, die Hälfte davon landet wieder bei Trägerverein und wird in das Gebäude reinvestiert – eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu Gunsten des Erhalts des Jugendgästehauses, freuen sich alle Beteiligten. Ebenso perfekt, die alte Unterkonstruktion des Daches sowie das neue Dach selbst, tragen die PV-Anlage und die Solaranlage ohne zusätzliche Verstärkungen.
„Über die automatisierte Störmeldeübertragung ist zudem gewährleistet, dass evtl. Störungen bei uns und unserem Fachpartner der Fa. Alban auflaufen und sehr schnell – manchmal sogar bevor es der Nutzer überhaupt bemerkt hat – für Abhilfe sorgen kann. Dies alles ist der Komplettservice aus unserem ‚Wärme-Garantie-Paket“, so der Geschäftsführer der Oberhessen-Gas, Holger Reuss.
"Alles in allem ein guter Wurf – Jugendgästehaus wird CO²-Neutral und Vorzeigeobjekt in Laubach. Dies war auch der Anlass, dass ein Laubacher Unternehmer dafür dem Trägerverein ein Spende in Höhe von einmalig 5000 € macht um die gute Arbeit für dieses Aushängeschild in Laubach zu unterstützen. Nichts desto trotz freuen wir uns über neue Fördermitglieder im Trägerverein – helfen Sie mit dieses Gebäude zu unterstützen. Bereits mit 2 € im Monat sind Sie dabei und leisten Ihren Beitrag dazu", so Klug abschließend.

 

Bildunterschrift:  von links, Holger Reuss, Geschäftsführer der Oberhessen-Gas, Peter Klug, Bürgermeister der Stadt Laubach, Rolf Richter, Präsident des HTSV, Michael Einsenfeller Rechner, Jochen Bantz Betreiber, Susanne Ristau Schriftführerin, Jörg Alban Heizungsbauerund Andreas Biermann, Leiter Vertrieb der Oberhessen-Gas